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Deutsches Zentrum für Urologie und Phalloplastische Chirurgie
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Induratio Penis Plastica

Eckdaten zu unserer Arbeit / Ergebnisse

Sie wünschen sich die hochwertige mikrochirurgische Entfernung Ihrer Erkrankung ohne eine Verkürzung des Penis und ohne weitere Einschränkungen durch die Induratio Penis Plastica (IPP, auch Peyronie-Krankheit, Krankhafte Penisverkrümmung) hinnehmen zu müssen? Wir helfen Ihnen gerne!

Das zeichnet uns aus:

  • Kompetenz – und Referenzzentrum Rekonstruktive Therapie bei Induratio Penis Plastica (IPP, auch Peyronie-Krankheit oder erworbene Penisverkrümmung) mit einzigartiger Erfahrung
  • Wir sind auf die rekonstruktive Korrektur der Induratio Penis Plastica super-spezialisiert. Unsere Operateure haben darin die größte Erfahrung in Europa
    Unsere Ärzte führen mehr Penisverkrümmungs-Korrektur Operationen durch als ALLE deutschen Krankenhäuser und Universitätskliniken zusammen ! (Fallzahlen aus 2015; bestätigt vor dem Landgericht Hamburg).
    Wir operieren zudem nur dann, wenn es medizinisch Sinn macht !
  • über 3.500 Induratio Penis Plastica (IPP) Fälle bisher behandelt
    (zum Vergleich: eine deutsche Universitätsklinik führt aufgrund der notwendigen hohen Spezialisierung nur rund 10 rekonstruktive Operationen dieser Art pro Jahr durch)
  • Kotenerstattung bis 100%, sowohl bei privater als auch bei gesetzlicher Krankenversicherung
  • Effektive Entfernung des Krankheitsherdes der Induratio Penis Plastica (IPP) und nicht nur „Flickwerk“ (siehe Beschreibung der Operationstechniken)
  • keine Penisverkürzung durch unsere Technik der Korrektur der Induratio Penis Plastica (IPP)
  • unsere Erfolgsquote liegt bei über 90%
  • Besondere Erfahrung bei folgenden Induratio Penis Plastica (IPP) Fällen:
    • schweren Fällen (starke Verkrümmung des Penis)
    • Plaques unter dem Peniskopf oder zwischen den Schwellkörpern des Penis
    • Korrekturen missglückter Induratio Penis Plastica (IPP) Vor-Operationen nach Nesbit oder Essed-Schröder
  • Wir kämpfen für die Qualität der Behandlung dieser Erkrankung und damit für alle Patienten. Regelmässig versuchen wir – oft mit Erfolg – unseriöse Werbungen und Selbstdarstellungen von angeblichen Experten für diese Erkrankung gerichtlich verbieten zu lassen. Meist handelt es sich um Chefärzte grosser Kliniken oder Zusammenschlüsse von Urologen, die die Induratio Penis Plastica für sich als mögliche Einnahmequelle entdeckt haben und völlig frei und erfunden Fähigkeiten und Operationszahlen angeben. Meist muss ein Gericht diesen dann begreiflich machen, dass Lügen in der Medizin durch die Regelungen des Heilmittelwerbegesetzes HWG verboten sind UND der Patient mit ein wenig Mühe – nämlich dem Heraussuchen der gesetzlich vorgeschriebenen Strukturierten Qualitätsberichte – selbst rausfinden kann, dass die Fallzahlen gar nicht stimmen.

Geschichte und Häufigkeit der Induratio Penis Plastica

Die Erkrankung Induratio Penis Plastica (IPP), die in aller Regel eine Verkrümmung des Penis hervorruft, ist in der Medizin schon lange bekannt. Bereits 1561 finden sich Hinweise zur Induratio Penis Plastica in der Fachliteratur. Die Ärzte Fallopius und Vesalius waren eine der Pioniere, die über die Penisverkrümmung-Erkrankung berichteten. Ausführlich beschrieben wurde die Penisverkrümmung jedoch erst im Jahr 1743 vom französischen Arzt Francois de la Peyronie, Chirurg am Hof von König Louis dem XV. Im englischsprachigen Raum wird die Erkrankung daher auch „Peyronies-Desease“, im deutschsprachigen Raum „Peyronie-Krankheit“ genannt.

Die Ähnlichkeiten in den Gewebsveränderungen der Induratio penis plastica und der Dupuytren-Kontraktur der Hand wurde später von Sir James Paget bemerkt.

Die erste chirurgische Operation zur Behandlung der Induratio Penis Plastica (IPP) wurde 1882 durchgeführt. 1943 wurde erstmalig der Induratio Penis Plastica- bzw. IPP-Plaque von O.S. Lowsley in Gänze entfernt und neues Gewebe eingesetzt. 1965 führte R. M. Nesbit seine einfachere Raff-Technik ein, die den Penis zwar begradigt, leider jedoch auch bisweilen deutlich verkürzt.

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Häufigkeit der Erkrankung

Die Induratio Penis Plastica ist eine gutartige Erkrankung, die meist Männer im mittleren Alter betrifft (40-60 Jahre). Sie kann aber auch bereits in jungen Jahren auftreten.

Ca. 5% aller Männer sind von einer Induratio Penis Plastica / erworbenen Penisverkrümmung betroffen.

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Die krankhaften Veränderungen im Einzelnen

An allererster Stelle muss dringend mit einem großen Missverständnis aufgeräumt werden:

Die Induratio Penis Plastica wird im deutschen Sprachgebrauch gerne als „krankhafte Penisverkrümmung“ bezeichnet. Das ist falsch. Und das nicht erst seit gestern. Bereits im 16. Jahrhundert haben die erstbeschreibenden Ärzte diese Erkrankung bewusst nicht Deviatio Penis Plastica genannt (Deviatio = Krümmung) sondern Induratio Penis Plastica (Induratio = Einziehung). Die Krümmung des Penis ist bei der Induratio Penis Plastica eines von mehreren möglichen Symptomen und nicht etwa das einzige Symptom oder gar Ursache der Erkrankung, wie es in Deutschland sehr gerne aufgrund von Unwissenheit dargestellt wird.

Diese Feststellung ist sehr wichtig, denn eine Therapie der Induratio penis plastica, die sich nur um die tatsächliche Verkrümmung des Penis kümmert, löst das Problem nicht, mitunter verstärkt sie es sogar. Mehr darüber erfahren Sie im Abschnitt „Chirurgische Behandlungsmöglichkeiten der Induratio Penis Plastica“.

Wir verwenden an einigen Stellen auch die Bezeichnung „krankhafte Penisverkrümmung“, aber nur damit die Patienten uns im Internet finden.

Es gibt schwerste Induratio penis plastica Fälle, die keinerlei Krümmung aufweisen, dafür aber erhebliche Verhärtungen am Penis bzw. Verkürzungen des Penis und massive Erektionsprobleme. Die unbedingte Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie einer Erkrankung ist aber, dass man über diese Bescheid weiß und die Zusammenhänge erkennt.

Es ist richtig, dass die Penisverkrümmung ein häufiges Symptom der Induratio penis plastica Erkrankung ist, daneben gibt es aber ebenfalls häufig massive Penisverkürzungen, deutliche Erektionsprobleme, Einschnürungen (das sogenannte Sanduhrphänomen), Aussackungen und sonstige erhebliche Beeinträchtigungen des Penis.

Die meisten Patienten leiden durch die Folgen der Erkrankung unter erheblichem Verlust ihres Selbstvertrauens, was natürlich großen Einfluss auf das Sexualleben nimmt. Die Induratio penis plastica Erkrankung führt immer zu erheblichem Leidensdruck. Das Thema Sexualität und die Abstimmung mit dem Partner spielt in der Gesamtbetrachtung der Induratio Penis Plastica daher eine große Rolle.

Wie entsteht die Induratio Penis Plastica und welche Symptome treten auf?

Der genaue Auslöser der Induratio Penis Plastica ist bislang noch unbekannt. Bis zu 47% der Patienten mit Induratio Penis Plastica haben ähnliche Begleiterkrankungen wie Dupuytren’s Kontraktur oder Morbus Ledderhose’s mit Verhärtungen an Händen und Füßen. In einigen Fällen tritt die Induratio Penis Plastica im Anschluss an Operationen im Beckenbereich, meist nach radikaler Prostataentfernung auf.

Da immunologische Faktoren eine große Rolle zu spielen scheinen, ist eine genetische Disposition (Veranlagung) wahrscheinlich – wobei es in letzter Zeit verstärkt Hinweise auf eine Infektiöse Genese (HPV-Viren?) gibt.

So oder so, die genaue Ursache der Induratio Penis Plastica ist bis heute leider unbekannt.

Was genau passiert am Penis?

Das Frühstadium der Induratio Penis Plastica ist gekennzeichnet durch das Auftreten einer Entzündungsreaktion zwischen der Lederhaut (Tunica Albuginea – feste Hülle, welche die Schwellkörper umgibt) und den Schwellkörpern, meist auf dem Rücken des Penis. Diese Entzündung führt zur Ablagerung von Kollagen (festen Fasern) und kann zur plattenartigen Fibrosierung (Verwachsung + Verhärtung) mit oder ohne Kalkeinlagerung führen.

Es entsteht also ein gutartiger Tumor am Penis. Einigen wir uns darauf, dass wir im Folgenden diesen gutartigen Tumor als Plaque bezeichnen und somit ganz deutlich machen, dass es sich nicht um Krebs handelt.

Diese Veränderungen können im Wesentlichen folgende Auswirkungen haben:

Mögliche Symptome

1. An der Stelle, an der der Induratio Penis Plastica Plaque sitzt, kann sich der betreffende Schwellkörperteil bei der Erektion nicht mehr vollständig ausdehnen. Er ist also kürzer als die gesunde Seite. Damit kommt es zu einer Penisverkrümmung während der Erektion, die bis zu 90° betragen kann. Der Penis kann also salopp gesagt um die Ecke gehen. Das ist gar nicht so selten. Zu Beginn der Induratio Penis Plastica Erkrankung, wenn die Erektion noch sehr fest ist, kann der enorme Zug auf dem Gewebe zu erheblichen Schmerzen führen.

2. Der Plaque verdrängt, abhängig von der Größe, Blutgefäße, welche für einen reibungslosen Ablauf der Erektion notwendig sind. Es kommt zu gestörtem Klappenmechanismus und damit zu einem Nachlassen der Erektionsfestigkeit.

3. Zusätzlich kommt es durch die Veränderung nicht selten zu einem Druckgradienten während der Erektion, den der Körper nun zusätzlich überwinden muss. Es entsteht ein so genanntes hämodynamisches Problem, was nach einiger Zeit zu einem Neuauftreten oder zu einer Verstärkung der Erektionsprobleme führen kann.

4. Bei Plaques, die nicht nur lokal an einer Stelle sitzen, sondern einmal um den Penis herum gehen, kommt es zu Einschnürungen. Der Penis sieht an dieser Stelle sehr dünn aus und fühlt sich hart an, der Rest dehnt sich enorm aus. Zusätzlich kann ein Abknicken an dieser Stelle auftreten.

5. Wenn der Plaque groß ist und mehrere stärkere Verhärtungen zeigt, kann die Oberfläche des Penis wie eine Perlenkette aussehen. Oftmals fühlt sich dieser Zustand für den Patienten zusätzlich sehr unangenehm an.

6. Bei großen Plaques, die einen nicht unerheblichen Teil des Penis betreffen, kommt es zu teils erheblicher Verkürzung des Penis.

7. Je nach Lage der Plaque kann es zur Verminderung des Gefühls am Peniskopf kommen.

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Verlauf der Erkrankung

Auch hier muss mit einem Missverständnis aufgeräumt werden: Sowohl vielen Urologen als auch vielen Patienten ist nicht klar, was eigentlich der „aktive“ Zustand der Induratio Penis Plastica ist, während dem mit Recht auf eine spontane Heilung gehofft werden darf (ca. 20%).

Die traurige Wahrheit und Schwierigkeit bei der medikamentösen Therapie ist, dass Sie als Patient den aktiven Zustand ihrer Induratio Penis Plastica Erkrankung überhaupt nicht mitbekommen. Der „aktive“ Zustand ist die Entzündungsreaktion, welche vor der Entstehung des Plaques abläuft. Sprich sobald ein Plaque entstanden ist, ist die Chance auf spontane Heilung nach unserer Erfahrung gleich Null.

Dieser Plaque, der nichts anderes als eine simple Narbe ist, wird sich aber in der Folgezeit verändern, wie dies jede Narbe tut. Der Plaque wird wie jede Narbe Wasser verlieren, sich zusammenziehen und Faserberge bilden (die Sie als Hubbel ertasten können). Und das nicht gleichmäßig sondern an unterschiedlichen Stellen zu unterschiedlichen Zeiten. Das heißt, dieser Plaque und die von ihm hervorgerufenen optischen Veränderungen und Symptome werden sich mit der Zeit verändern. Dies aber nicht, weil die Induratio Penis Plastica Erkrankung noch „aktiv“ wäre, sondern weil der normale Alterungsprozess einer Narbe abläuft.

Das Wachstum eines Plaques wird nicht zum Stillstand kommen. Der Plaque wächst nicht etwa weiter, weil die Krankheit noch besteht, sondern rein mechanisch. An der Übergangszone zwischen festem Plaque-Gewebe und elastischen Schwellkörper-Gewebe entstehen bei jeder Erektion und bei jedem sexuellen Verkehr erhebliche Scherkräfte. Es kommt immer wieder zu kleinen Einrissen am Rand der Plaques oder direkt darin, die dann wieder narbig abheilen. Der Plaque vergrößert sich also so Stück für Stück, wie das Aufstocken bei einer Mauer, mit der Zeit. Je nach Verlauf können diese Alterungsprozesse sogar dazu führen, dass die Richtung der Penisverkrümmung sich ändert.

Da die Induratio Penis Plastica keine bösartige Erkrankung ist, die direkt zum Tode führen kann, muss sie rein medizinisch wissenschaftlich betrachtet, nicht absolut zwingend behandelt werden.

Wenn sich der Patient dafür entscheidet, sich nicht behandeln zu lassen, so ist das sein gutes Recht. Eine vollständige und gewissenhafte medizinische Aufklärung gebietet aber, dass wir genau diesen Patienten detailliert darüber aufklären, was die Konsequenzen sind.

Es wäre ein großer Trugschluss zu glauben, dass die Induratio Penis Plastica in ihrer Ausprägung und ihren Symptomen so bliebe wie sie sich zum Zeitpunkt einer Entscheidung gegen eine Therapie darstellt. Und es wäre ein noch größerer Trugschluss zu glauben, die Aussichten auf Therapie der Induratio Penis Plastica wären gleich gut, auch wenn man noch zuwartet. Die Fakten hierzu sind:

  1. Ein Induratio Penis Plastica Plaque wächst zeitlebens durch die mechanische Beanspruchung weiter. Krümmung und/oder Einschnürung und/oder Verkürzung nehmen zu, die Erektionsfähigkeit wird schlechter, ein venöses Leck entsteht, irgendwann resultiert eine Impotenz.
  2. Bis sich eine solch dramatische Entwicklung der Symptome ergibt, vergehen in der Regel viele Jahre, aber leider eben nicht immer. Je nach Lage und Größe des ursprünglichen Plaques kann sich eine Impotenz auch innerhalb weniger Monate oder gar weniger Wochen ausbilden. Leider ist kein Arzt in der Lage, dies vorherzusehen.
  3. Je größer der Plaque, desto schwieriger wird seine Entfernung, da er mehr und mehr Strukturen beeinflusst. Das Risiko und die Kosten einer Operation steigen.
  4. Je größer der Plaque, desto mehr Einschränkungen der normalen Penisfunktion löst er aus. Wenn der Plaque zu lange besteht, ist es auch durch eine professionelle Therapie nicht mehr möglich, Funktion und Länge wieder voll herzustellen.

Die traurige Feststellung: Manch ein Patient, der durch mangelnde oder fehlerhafte Information glaubt, er könne mit der Therapie seiner Induratio Penis Plastica noch zuwarten, verspielt damit die Chance auf einen erfolgreiche Therapie.

Die Folgen einer Nichtbehandlung der Induratio Penis Plastica sind, auch das darf nicht verschwiegen werden, wenngleich es drastisch in der Aussage ist, normalerweise erheblich.

In Europa finden ca. 90% aller sexuellen Kontakte innerhalb einer Partnerschaft statt. Dies bedeutet, dass der sexuelle Verkehr innerhalb einer Partnerschaft eine wichtige Rolle einnimmt. Wenn nun die Funktion des Penis vollständig oder größtenteils ausfällt und das über Monate und Jahre, belastet das in der Regel selbst gut eingespielte, jahrelange Partnerschaften erheblich. Hinzu kommt die massive Beeinträchtigung des Selbstwertgefühls des Patienten nach einiger Zeit.

Wir möchten keinen Patienten zur Therapie drängen, es ist jedoch unsere ärztliche Pflicht darauf hinzuweisen, dass die Nichtbehandlung oder die zu späte Behandlung eines gravierenden Defektes an einem primären Geschlechtsorgan (hier: der Penis des Mannes), in aller Regel zu erheblichen jahrelangen Konsequenzen führen kann, die der betroffene Patient im Vorfeld sich meist nicht im entferntesten ausmalen kann.

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Nicht-Chirurgische Behandlungsmöglichkeiten der Induratio Penis Plastica

Fakt ist: Leider hat die Medizin bis heute keine nicht-chirurgische Therapie der Induratio Penis Plastica zu bieten, die in der Lage wäre, den Plaque zu entfernen oder wenigstens Symptome nennenswert zu verändern.

Das wird Sie wahrscheinlich erstaunen. Schätzungsweise gehören auch Sie zu den vielen Patienten, die nach wie vor von ihren Urologen oder Hausärzten zur „Behandlung“ der Induratio Penis Plastica (Peyronie-Krankheit) Medikamente wie zum Beispiel Potaba, Tamoxifen, Colchicin, Vitamin E oder sonstige Wundermittel verschrieben bekommen.

Das ist sehr bedauerlich und zeigt den großen Einfluss der Pharmaindustrie.

Wir möchten Sie an dieser Stelle gar nicht mit unserer eigenen Meinung über die genannten Medikamente langweilen, sondern zitieren aus einer zertifizierten Fortbildung, die bereits am 14. Januar 2006 in der Fachzeitschrift „Der Urologe“ im Springer Verlag veröffentlicht wurde.

Darin heißt es über die am häufigsten angewandten nicht-chirurgischen Methoden zur Behandlung der Induratio Penis Plastica:

  1. Kalium-Paraaminobenzoat (Potaba):
    „es zeigte sich kein nennenswerter Effekt“
  2. Vitamin E:
    „es gibt keinen wissenschaftlichen Beleg dafür, dass die Therapie der Induratio Penis Plastica mit Vitamin E sinnvoll ist“
  3. Tamoxifen:
    „die Anwendung bei Induratio Penis Plastica ist nicht sinnvoll“
  4. Colchicin:
    „die Anwendung von Colchicin ist bei Induratio Penis Plastica nicht sinnvoll“
  5. Verapamil:
    „es konnte kein Effekt auf die Induratio Penis Plastica nachgewiesen werden“

Des Weiteren heißt es zur Stoßwellentherapie: „Sie kann nicht empfohlen werden“. Zur Strahlentherapie (Bestrahlung): „diese Therapie erscheint bei Induratio Penis Plastica nicht sinnvoll“.

Es ist erschreckend, dass trotz dieser Ergebnisse und trotz der Tatsache, dass diese Ergebnisse bereits 2006 – noch dazu in einer Fachzeitschrift für Urologie – veröffentlicht wurden, dies nur wenige Urologen oder Hausärzte zu interessieren scheint. Noch immer berichten fast alle Patienten, die bei uns vorstellig werden, dass sie entweder Potaba oder Vitamin E zur Therapie der Induratio Penis Plastica von ihrem Arzt verschrieben bekamen – ohne jeglichen spürbaren Effekt. Einige von ihnen litten während der Anwendung unter erheblichen Nebenwirkungen.

Liebe Kollegen, an dieser Stelle ein eindringlicher Appell von unserer Seite: Bitte ändern Sie dieses Verhalten. Es führt zu nichts. Außer dass der Patient im Nachhinein sehr verärgert ist.

Bitte verzeihen Sie uns die deutliche Sprache an dieser Stelle.

Die alltägliche deutsche Urologie ist, was Erkrankungen am Penis selbst betrifft, leider sehr konservativ. Viele Patienten berichten, sie hätten den Eindruck gehabt, ihr Urologe hätte das Gespräch über diese Erkrankung als unangenehm empfunden, Fragen nicht umfangreich beantwortet und gar nicht richtig zuhören wollen. In der Tat scheint dem leider immer noch so zu sein. Auch die Themen optische Veränderungen am Penis und Erektionsprobleme durch Erkrankungen am Penis sind in Deutschland immer noch tabu.

Auch in der Gesellschaft, selbst zwischen engen Freunden, wird darüber nicht gesprochen. Bezeichnend ist, dass im ärztlichen Abrechnungssystem seinerzeit vergessen wurde, die Induratio Penis Plastica überhaupt aufzuführen.

Das deutsche Ärzteblatt brachte dann auch folgerichtig im Februar 2007 einen Artikel mit der Überschrift „Induratio Penis Plastica – eine verschwiegene Erkrankung“ heraus. Entsprechend schlecht ist dann auch meist die Therapie.

Uns ärgert dabei, dass durch Nichtwissen oder Fehlwissen Patienten dazu gebracht werden, nahezu unwirksame Medikamente einzunehmen und wertvolle Zeit zu verspielen. Siehe dazu den vorherigen Abschnitt „Verlauf der Induratio Penis Plastica Erkrankung„.

Weiterhin ärgert uns, dass wir uns oftmals Patienten gegenüber völlig unbeteiligt dafür „entschuldigen“ müssen, warum die Standardurologie so wenig über die Induratio Penis Plastica Bescheid weiß.

Sehr geehrte Patienten, fragen Sie doch bitte diese Frage ihren behandelnden Urologen vor Ort. Wir sind auf die Behandlung der Induratio penis plastica seit Jahren spezialisiert und wissen ganz sicher wie es geht.

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Chirurgische Behandlungsmöglichkeiten der Induratio Penis Plastica und unsere Technik

Bitte lesen Sie zunächst, sofern sie das noch nicht getan haben, den Abschnitt „Die krankhaften Veränderungen im Einzelnen“, sonst werden Sie die nachfolgenden Erläuterungen vielleicht nicht verstehen. Erneut möchten wir uns vorab für die Direktheit der Sprache und die Polemik entschuldigen, diese sind aber insbesondere an dieser Stelle notwendig.

Es gibt in verschiedene Operationstechniken zur Behandlung der Induratio Penis Plastica. Unsre Technik ist dabei die einzige, die den Krankheitsherd und ALLE mit ihm zusammenhängende Symptome entfernt.
Die anderen drei Techniken beschäftigen sich nur mit EINEM Symptom.

Wir beschreiben zunächst unsere Technik und erläutern dann anschließen weiter unten die anderen drei.

1. Technik: Die Entfernung des IPP-Plaques (Excision) mit anschließender Rekonstruktion

Dies ist die bei uns angewandte Operationsmethode zur effektiven Behandlung der Induratio Penis Plastica. Diese Methode ist in den Europäischen Leitlinien als die „vorzuziehende Technik“ genannt (siehe Markierung auf Seite 149)

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Leider wird sie in öffentlichen Kliniken mangels Ausbildung, Erfahrung und Ausstattung nicht angeboten. Zudem bezahlen viele Krankenkassen ihren Versicherten nicht optimale Techniken sondern nur „ausreichende“.

Aufgrund der besonderen Schwierigkeit kann diese Technik mit ausreichender Erfahrung und zufriedenstellenden Resultaten nur von wenigen Kliniken in Europa angeboten werden.

Wir sind auf diese Behandlung spezialisiert und Patienten aus aller Welt lassen sich bei uns behandeln. Aufgrund der hohen Patientenzahlen ist es uns möglich, diesen komplexen Eingriff kostendeckend anzubieten.

Wir entfernen mikrochirurgisch den Induratio Penis Plastica Plaque sowie seine narbigen Ausläufer und stellen damit die Situation vor der Erkrankung wieder her.

Anschließend rekonstruieren wir die betroffenen Schwellkörperanteile mit nicht-künstlichem Material (meist mittels hochwertigem Kollagenvlies). Das Material baut sich also ab.

Früher, bis in die 90er Jahre hinein, verwendete man auch körpereigenes Material wie zum Beispiel Venenwand oder Mundschleimhaut. Diese eigenen Materialien haben jedoch mehrere Nachteile:

  • Erstens müssen sie irgendwo entnommen werden, das heißt, es entsteht eine zweite Stelle der Operation mit entsprechenden Risiken.
  • Zweitens sind damit die Möglichkeiten begrenzt – bei großen Plaques würde so viel Material benötigt werden, dass man es risikoarm nicht mehr entnehmen kann.
  • Drittens besteht bei körpereigenen Material ein generelles Problem: man fügt ausdifferenziertes (also fertig ausgewachsenes) Gewebe an ein anderes fertiges Gewebe, den Penis, an. Rundherum entsteht dann ein Andock-Narbe. Ein Induratio Penis Plastica Patient hat aber bekannter Maßen bereits Schwierigkeiten mit der Narbenbildung und insofern ist die Anwendung einer solchen Technik heutzutage eher eine ungeschickte Idee.

Wir verwenden deshalb seit über 10 Jahren sogenannte Kollagen-Vliese. Kollagen ist eine Grundfaser in unserem Körper. Er verwendet diese als Baumaterial. Ähnlich wie Backsteine beim Hausbau. Der Körper wandelt dieses Kollagen komplett ohne jegliche Übergangszone, sprich ohne Narben, in körpereigenes Gewebe um.

Der Neigung eines Induratio Penis Plastica Patienten, neu entstehendes Gewebe zu unelastisch aufzubauen, wirkt man mit für zwei Monate für wenige Minuten pro Tag anzuwendende Physiotherapie entgegen.

Unserer Erfahrung nach stellt diese Vorgehensweise in den allermeisten Fällen die einzig sinnvolle Therapiemöglichkeit der Induratio Penis Plastica dar.

Am Penis entstehen keine von außen sichtbaren Narben. Bei beschnittenen Männern befindet sich die Narbe in gleicher Position wie die Beschneidungsnarbe, fällt also nicht auf.

In manchen Fällen ist es notwendig, zusammen mit der Operation eine Beschneidung durchzuführen, und zwar dann, wenn die Vorhaut durch die Erkrankung in Mitleidenschaft gezogen wurde oder grenzwertig eng ist, so dass sie das Ergebnis beeinträchtigen könnte. Eine generelle Beschneidung halten wir nicht für sinnvoll. Bei erfahrener Durchführung resultiert durch den Erhalt der Vorhaut weder eine Infektion noch eine Paraphimose.

Gerne informieren wir Sie in einem ausführlichen, unverbindlichen Beratungsgespräch über die Möglichkeiten in Ihrem speziellen Fall.

Wir freuen uns, dass die meisten Patienten verstanden haben, welche Vorteile unsere Behandlung bietet. Seit 2006 haben sich unsere Patientenzahlen verdreifacht.

2. Technik: Rafftechniken nach Nesbit oder Essed-Schröder

Diese aus den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts stammende Technik erfreut sich aufgrund ihrer Einfachheit der Durchführung bei extrem geringem Kostenaufwand, aber gleichzeitig, zumindest in Deutschland, hervorragender Möglichkeit der Abrechnung, sehr großer Beliebtheit und stellt heute bedauerlicherweise die Standardtherapie dar, die von fast allen Operateuren angewandt wird.

Sie birgt erhebliche Nachteile und sollte unserer Meinung nach nicht mehr angewandt werden.

So banal und unverständlich es klingen mag, so traurig und real ist es: Zur Begradigung des Penis wird bei dieser Technik nicht etwa der Induratio Penis Plastica Plaque entfernt und der Penis wieder verlängert, sondern es wird auf der gesunden Seite ein weiterer, künstlicher Plaque, eine sogenannte Raffnaht, eingefügt, um beide Seiten gleichmäßig kurz zu machen und so den Penis zu begradigen. Es wird also das Symptom Penisverkrümmung durch das Symptom Penisverkürzung ersetzt, mit der interessanten Vorstellung, dass diese Verkürzung dem Patienten mehr Freude machen würde als die Krümmung. Je nach Stärke der Ausgangskrümmung resultiert eine Penisverkürzung von bis zu 8 cm in Erektion.

Zumeist muss der Patient im Anschluss an diese Operation 5 bis 7 Tage im Krankenhaus verbleiben, damit die behandelnden Ärzte mit Medikamenten so weit wie möglich sicherstellen können, dass die Nähte während dieser ersten Heilungsphase nicht bei ersten starken Erektionen reißen.

Da der Induratio Penis Plastica Plaque nicht entfernt wird, kann er mechanisch weiter wachsen und nach einiger Zeit wieder zur Verkrümmung führen.

Zudem kann es passieren, dass der operierende Arzt – bei einer solchen Art von Operation kann das der Assistenzarzt, ein Spezialist ist nicht erforderlich – den künstlichen Plaque zu groß gestaltet, sprich es zu einer Verkürzung oder Krümmung zur anderen Seite kommt. Es können auch, in der Literatur sind bis zu 48% beschrieben, Schmerzen an der Raffnaht bei Erektion auftreten. Bei uns werden Patienten vorstellig, die bis zu vier Mal Nesbit voroperiert wurden. Bei diesen Patienten ist etwas, das man Penis bezeichnen könnte, nicht mehr vorhanden.

Uns stört bei dieser Technik vor allem, neben der daraus resultierenden Penisverkürzung, dass der eigentliche Krankheitsherd, der Induratio Penis Plastica Plaque, vollständig belassen und zur „Therapie“ gesundes Gewebe verletzt wird. Fortschrittliche Medizin sollte genau andersherum denken und handeln.

Warum eine so nachteilige Technik so flächendeckend angeboten wird ?

Induratio penis plastica Patienten müssen sich bitte bewusst machen, dass sie eine seltene Patientengruppe darstellen, an deren Behandlung ein Krankenhaus, selbst eine große Uniklinik, kein (betriebswirtschaftliches) Interesse hat. Eine durchschnittliche Universitätsklinik behandelt nur ca. 10 Induratio Penis Plastica Patienten pro Jahr. Dafür extra einen Spezialisten auszubilden oder auch nur weiterzubilden lohnt finanziell überhaupt nicht.

Während eine Prostataoperation, also einer der Haupteingriffe einer urologischen Abteilung, einem normalen Krankenhaus ca. 5.000,- bis 15.000,- Euro einbringt, zahlen die Krankenkassen (auch die Privaten) für eine Induratio Penis Plastica Behandlung, auch bei schweren Fällen, lediglich ca. EUR 2.500,-.

Das Ärgerliche: verlieren möchten die Krankenhäuser den Patienten (das Geld) aber auch nicht, weswegen dann meist ein Assistent (oder beim Privatpatient der Oberarzt), nach Nesbit-Rafftechnik operiert.

Prof. Dr. med. Böhm von der Vivantes Klinik Berlin hat zu diesem Thema in der Ärzte-Fachzeitschrift „Chirurgische Allgemeine“ in der Ausgabe 4/2009 (an die ärztlichen Kollegen gerichtet) geschrieben:

„Wie häufig kommt es vor, dass wir einen Patienten woanders hinschicken, weil es ein Kollege besser kann. Sicherlich selten. Warum? Weil wir das andere Verfahren dann doch lieber selbst anbieten, um den Kunden zu behalten – auch wenn wir es nicht so gut können.“

3. Technik: Plaque-Trennschnitte (Incision) mit anschließender Defektdeckung (Saphenus-Deck-Transplantat) oder Defektdeckung mit Kunstmaterial, auch „Egydio“-Technik genannt

Auch diese Technik beschäftigt sich ausschließlich mit der Korrektur des Symptoms Verkrümmung.

Bei dieser Technik wird der Plaque nicht wie bei uns ausgeschnitten, sondern entweder er selbst oder das gesunde Gewebe daneben eingeschnitten, um zumindest keine weitere Penisverkürzung durch die Operation selbst mehr hervorzurufen.

Mit diesem Argument, der fehlenden zusätzlichen Penisverkürzung, gehen die Operateure, meist öffentliche Kliniken, auf Patientenfang. Sie behaupten, eine bessere Technik als eine Raff-Operation anbieten zu können und, so berichten uns immer wieder Patienten, stellen es so da, als sei diese Technik mit der unseren identisch oder im Ergebnis gleichwertig. Das ist falsch!

Ganz klar: bei dieser Technik wird, wie bei den Raff-Techniken auch, der Krankheits-Herd belassen. Die Langzeitergebnisse dieser Operationstechnik sind katastrophal.

Die Rudolf Stiftung Wien wollte es genau wissen und hat detailliert untersucht, ob die Ergebnisse dieser Incisions-Technik wirklich so gut und risikoarm sind wie die Operateure ihren Patienten immer erzählen, weil das eigentlich gar nicht sein konnte. Und sie kamen zu einem sehr eindeutigen Ergebnis und zwar (siehe Markierungen):

  • Penisverkürzung bei 65,8 % der Patienten
  • Erektionsstörungen bei 39,5 % der Patienten
  • Gefühlsstörungen am Penis bei 31,4 % der Patienten

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4. Technik: Einbau einer Penis-Prothese (meist hydraulisch)

Mit dieser Technik werden die Folgen des Induratio Penis Plastica Plaques gemindert, in dem man eine Penisprothese in den Penis einsetzt, um so das Gewebe von innen her auf maximale Größe zu bringen.

Diese Technik ist endgültig und unumkehrbar, das eigentliche Schwellkörpergewebe wird durch den Einsatz der Prothese zerstört. Die Pumpe ersetzt dann die normale Erektion.

Der Einbau einer solchen Prothese ist, von professioneller Seite gesehen, das absolut letzte Mittel, wenn eine deutliche Induratio penis plastica (IPP) und zusätzlich eine schwere erektile Dysfunktion (schwere Erektionsstörung) bestehen, die auf Medikamente nicht mehr anspricht.

Der Einbau einer Penisprothese zur bloßen Behandlung der Induratio penis plastica, ohne dass eine gleichzeitige erektile Dysfunktion besteht, ist mit allem Nachdruck abzulehnen.

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Warum sollten Sie sich bei uns operieren lassen?

Damit Ihr Penis nach der Operation NICHT so aussieht:

Komplikationen nach Operation am Penis

Dieser Patient wurde in einer Universitätsklinik vom Chefarzt persönlich operiert. Der Penis musste danach aufgrund der Komplikationen fast vollständig amputiert werden. Nach langer und reiflicher Überlegung haben wir entschieden, dieses EINE Photo zu zeigen. Es gibt mehrere Patienten dieser Art, die sich hilfesuchend danach an uns gewandt haben. Leider ist einer der häufigsten Sätze, die wir von Patienten zu hören bekommen, „Wäre ich doch gleich zu Ihnen gekommen!“

Bitte lesen Sie sich nachfolgende Informationen aufmerksam durch. Sie informieren objektiv über die Unterschiede und Vorteile unserer Arbeit sowie Gefahren bei der Therapie:

Inhalt:

  1. Allgemeine Situation des Gesundheitssystems in Deutschland
  2. Was wir Besonderes bieten
  3. Was uns stört

1. Allgemeine Situation des Gesundheitssystems in Deutschland:

Das Deutsche Gesundheitssystem, auch der privatärztliche Anteil, ist nicht so gut wie uns das die Bundesregierungen und Verbandsvertreter über Jahrzehnte vormachen. Insbesondere bei einigen Spezialoperationen ist es aufgrund mangelnder Erfahrung und Ausbildung dramatisch schlecht, quasi Entwicklungsland.

Dadurch kommen jedes Jahr zehntausende Patienten durch Ärztepfusch zu Schaden (Quelle: Statistisches Bundesamt in Wiesbaden). Die Situation im Gesundheitswesen ist mittlerweile so dramatisch, dass sich Gott sein Dank eine vorher nie dagewesene Kritikstärke formiert. Dazu einige Zitate und Fakten:

1. Herr Falk Osterloh vom Deutschen Ärzteblatt im April 2017, Zitat:

„Wenige Regelungen im deutschen Gesundheitswesen sind so einleuchtend. Wer eine Tätigkeit häufig erbringt, kann sie besser durchführen als jemand, der sie selten erbringt. Für jeden der gesunden Menschenverstand besitzt, ist dies nachvollziehbar.
Verständlich ist es, dass die betroffenen Krankenhäuser und Ärzte Vorschriften in Form von Mindestmengen ablehnen. Doch hier darf es nur um die Gesundheit der Patienten gehen und nicht um finanzielles Wohl oder persönliche Befindlichkeiten.“

2. Wissenschaftliches Institut der AOK (WIdO), zur Häufigkeit von gravierenden Gesundheitsschäden am Patienten, exemplarisch am Beispiel von einfachen Schilddrüsenoperationen (Berichtjahre 2011 – 2013):

„In dem Fünftel der Krankenhäuser, die am wenigsten Operationen vornehmen, haben die Patienten ein um 110 Prozent gesteigertes Risiko.“ (=mehr als doppelt so hohes Risiko)

3. Martin Litsch, Vorstandsvorsitzende des AOK Bundesverbandes. Martin sagte bei der Vorstellung des Krankenhausreports Ende Februar in Berlin:

„In Deutschland gibt es nur in sieben Bereichen Mindestmengen. Das ist beschämend wenig!“

4. Dr.med. Horst Schuster als Vertreter des GKV Spitzenverbandes (Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen) bei selbiger Veranstaltung:

„Sie (die Mindestmengen) dienen allein dazu, durch Ausschluss von Gelegenheitsversorgung Risiken und Schaden vom Patienten abzuwenden, indem ein Mindestmaß an Erfahrung und Routine von den Kliniken verlangt wird.“
„Über die erbrachte Qualität
(im Sinne von Ergebnisqualität) liefern Mindestmengen keine Aussage, denn die lässt sich mit diesem kleinen Fallzahlen gar nicht messen“.

Er hat sich also mit Recht darüber aufgeregt, dass die weinigen Mindestmengen, die in Deutschland existieren (gerade einmal 7 bei gesamt ca. 2.000 unterschiedlichen Operationen), so gering definiert wurden, dass die Mindestmengen noch nicht einmal dafür sorgen, dass der Patient ein gutes Ergebnis bekommt (was insbesondere nach Grundgesetz sein Anrecht wäre!!), sondern sie sorgt lediglich dafür, dass der Patient – übertrieben formuliert – nicht gleich durch den Arzt beim Eingriff umgebracht wird.

5. Rechtsanwalt W. Bender, Frankfurt:

„Wir haben im Auftrag der UGRS Ärzte einen Chefarzt für Urologie wegen Irreführung von Patienten verklagt. Es kam vor Gericht heraus, dass dieser weniger als 10% der Operationen dieser Art durchführt als er vorher gegenüber Patienten und dem Gericht behauptet hat. Seine Fachabteilung hat weniger als 20 Fälle pro Jahr operiert. Dieser Chefarzt wurde trotzdem von der Deutschen Gesellschaft für Urologie und von seinem Krankenhaus als „Experte“ für diese Operation beworben.“

6. Das Bundessozialgericht hat in einem Fall 50 Operationen pro Jahr als erforderliche MINDEST-Qualität bei komplexen Eingriffen festgeschrieben (Aktenzeichen: AZ: B 3 KR 10/12 R).
Der Medizinische Dienst (Bundesland)der Krankenkassen hierzu:

„Wäre diese Zahl zwingend, dürften 95% aller deutschen Krankenhäuser Penisverkrümmungs-Patienten ab sofort gar nicht mehr operieren !“

Das stimmt, denn: Nach internen Erhebungen eines Transplantatherstellers gibt es so gut wie KEINE deutsche Universitätsklinik, die mehr als 10 Operationen unserer Art pro Jahr durchführt; und schon gar kein Stadtkrankenhaus oder ähnliches.
Nach offiziellem Fallzahlenregister (z.B. unter www.kliniken.de) gibt es KEINE deutsche Fachabteilung für Urologie, die überhaupt mehr als 40 Operationen dieser Art pro Jahr durchführt.

7. Zitat aus dem Brief eines Chefarztes für Urologie (Name aus Rücksicht nicht abgedruckt), den er nach seiner Pensionierung als Entschuldigung an einen Privatpatienten mit schlechtem Operationsergebnis nach Penisverkrümmungs-Operation geschrieben hat. Datum des Briefes: 25.5.2016

„Aufgrund der Vorgaben aus der Verwaltung, die letztlich aus Vorgaben der Krankenkassen resultieren, unterlag ich gewissen Grenzen bei der Auswahl der von mir angebotenen Operationsmethoden und konnte nur die einfach durchzuführende und im Budgetrahmen liegende Nesbit-Technik anbieten. Es ist bedauerlich, dass aus dieser gängigen Praxis Nachteile für die Patienten und eine mangelnde Ausbildung der Assistenten resultierten.“

2. Was wir Besonderes bieten:

Wir könnten noch ewig weitere Zitate und Fakten auflisten, aber wir hoffen, dass bereits jetzt deutlich geworden ist, WARUM wir so sehr und so drastisch darauf herumreiten, dass der Erfolg dieser Operation in großem Maße von der Erfahrung und den persönlichen Fähigkeiten des Operateurs abhängt.
Sie müssen weiterhin beachten, dass der Penis von seinem Aufbau her zusätzlich noch ein ganz besonderes Organ ist. Er hat einen schlaffen und einen steifen Zustand und er hat keinen Knochen, der ihn gerade hält.
Da man das Organ Penis nicht in beiden Zuständen, schlaf und steif, gleichzeitig operieren kann, muss der Operateur sich für einen Zustand entscheiden und dann vor seinem geistigen Auge und mit all seiner Erfahrung – die hier im Übermaß für ein gutes Ergebnis wichtig ist – Operationsschritte einleiten und durchführen, die dann in beiden Zuständen zu einem guten Ergebnis führen.
Es ist überhaupt nicht möglich, dass ein Urologe oder sonstiger Chirurg eine derart virtuelle Operation rein aus der Vorstellungskraft in der Lage ist mit gutem Ergebnis durchzuführen, ohne umfangreiche Erfahrung darin zu haben.

Deshalb zu uns !

  • Wir haben die größte operative Erfahrung in Europa
  • Unser Verfahren wird von den Europäischen Leitlinien als die „zu bevorzugende“ Technik beschrieben (siehe Leitlinien unter Menüpunkt „Chirurgische Behandlungsmöglichkeiten)

Die bei uns durchgeführte rekonstruktive Technik wird mit Recht in den Internationalen Leitlinien als die vorzuziehende Technik beschrieben.
Die Tatsache, dass sie sich in deutschen Krankenhäusern so gut wie nicht findet, liegt ausschließlich an der mangelnden Erfahrung der Operateure.

Sie hat bei professioneller Durchführung mit ausreichender Erfahrung auch kein höheres Risiko als irgendeine andere Operationstechnik, ganz im Gegenteil, denn die anderen Operationstechniken, wie zum Beispiel die Nesbit-Raff-Operation, haben ja als Operationstechnik automatisch eine deutlichen Penisverkürzung immer dabei, ohne die geht es gar nicht.

Bei komplexen Operationstechniken wie unserer rekonstruktiven Korrektur liegt das Risiko nicht in der Operationstechnik begründet, sondern in der Durchführung durch unerfahrene Operateure!

Weitere Vorteile, die wir bieten:

  1. Bei uns operiert nicht nur irgendein Chefarzt, sondern einer der Top Spezialisten (immer persönlich !) für diese Therapie in Europa.
  2. Mit unserem Top-Spezialisten operiert sein hochgradig geschultes Team.
  3. Hervorragend ausgebildete Anaesthesisten übernehmen unsere Narkosen. Diese sind besonders schonend und angenehm für den Patienten
  4. Es wird nur das beste und modernste Material verwendet
  5. Insbesondere Implantate und Ersatzstoffe werden bei uns nur nach ihrem Vorteil für die Patienten ausgesucht und unterliegen keiner Beschränkung durch Klinikverwaltung oder Krankenkasse
  6. Wir operieren ausschließlich in hochwertigen, voll-privaten Kliniken, von denen es in Deutschland nur sehr wenige gibt, das hat für die Patienten ganz entscheidende Vorteile:
  • Spezial ausgestattete Operationssäle mit herausragender Hygiene. Es ist bei uns NOCH NIE zu einer Infektion mit hochgefährlichen Bakterien gekommen. Solche Infektionen sind in gesetzlichen Krankenhäusern an der Tagesordnung. Pro Jahr sterben daran nach offiziellen Angaben rund 30.000 Patienten in deutschen Kliniken, plus hohe Dunkelziffer.
  • Eine ganze Armada (große Menge) an Personal im Operationssaal, sowohl für die operative Leistung als auch für die Hygiene.
  • Ein massives Aufgebot an Pflegekräften und Schwestern auf der Station, so dass unsere Patienten immer bestens versorgt sind. Eine Schwester ist bei uns für maximal 3 Patienten zuständig, in öffentlichen Krankenhäusern ist eine Schwester für bis zu 40 Patienten zuständig!
  • Es herrscht niemals Hektik und es gibt keinerlei beschränkende Zeitvorgaben.
    In öffentlichen Krankenhäusern herrscht mitunter einer derart schädliche Hektik, dass selbst Krebspatienten aus Versehen z.B. die gesunde Lungenseite anstatt der mit Krebs erkrankten herausgenommen wird, und sie daran versterben. Es herrschen teils unerträgliche Zustände selbst in Universitätskliniken.
    Wir ersparen unseren Patienten derartige Dinge.
  • und vieles mehr.

Wir bieten also optimale medizinische Versorgung, ausschließlich am Wohl des Patienten ausgerichtet.

3. Was uns stört:

Dass bei mangelhafter Erfahrung die Qualität einer Operation leidet, ist quasi ein Naturgesetz der Medizin. Ein Naturgesetz kann nicht verärgern.

Was uns bei der Behandlung der Penisverkrümmung, ob angeboren oder erworben, allerdings extrem verärgert ist, wenn:

  1. Chefärzte und sonstige leitende Ärzte für Urologie an deutschen Fachabteilungen für Urologie aus Gewinnstreben (oft von der Verwaltung vorgegeben) dem Patienten für ihn nachteilige Raff-Operationen oder sonstige Stückwerkoperationen andrehen, nur weil sie die für die für den Patienten bessere Technik nicht beherrschen, aber die Fallpauschale (das Geld) nicht verlieren wollen
  2. Diese ärztlichen Kollegen aus Arroganz und Selbstüberschätzung überhaupt Penisverkrümmungspatienten zur Operation annehmen, obwohl wie oben beschrieben 95 % der deutschen Fachabteilungen für Urologie die sinnhafte Mindestmenge überhaupt nicht erfüllen und insofern noch nicht einmal ein Mindestmaß an Sicherheit dem Patienten zur Verfügung stellen können
    (Wenn Sie das Internet und Veröffentlichungen schon eine Weile beobachten, werden Sie trotzdem feststellen, dass es „plötzlich“ immer mehr Homepages, Zusammenschlüsse von Ärzten, angeblich neutrale Informationsseiten, pseudowissenschaftliche Beiträge, etc. gibt, auf denen die Induratio Penis Plastica Thema ist. „Plötzlich“ beschreiben einige ärztliche und klinische Homepages unsere Operationstechnik. Wer`s glaubt….)
  3. Wir uns in der Folge zu einem Übermaß mit Korrekturoperation beschäftigen müssen, um den Mist, den andere angerichtet haben, wieder gerade zu rücken. Gleich vorab: in vielen Fällen funktioniert das nicht mehr. Wir können viel, aber nicht zaubern, und wir können keinen vollständig verstümmelten Penis wieder zu einem normalen Organ zurück entwickeln.

Uns stört also, dass man Patienten nicht von vornherein ordentlich behandelt und dann im Nachhinein der Meinung ist, wir hätten gefälligst den angerichteten Mist wieder zu richten.

Europa und die Welt sind groß genug, wir haben ausreichend Patienten und auch unser Tag hat nur 24 Stunden.
Wir möchten nicht permanent verpfuschte Operationen korrigieren und uns stellvertretend für das deutsche Gesundheitssystem bei Patienten entschuldigen müssen, die gar nicht verstehen können, warum ihre Erstoperation schief gegangen ist, hat sie doch der „Chefarzt“ operiert.

Ja, auch das gehört zur Vollständigkeit der Wahrheit dazu: wir regen uns (still und leise) über Patienten (meist sogar Privatpatienten) auf, die kleinkindhaft ihrem behandelnden Arzt im Krankenhaus oder der Krankenkasse den noch so größten und unwahrscheinlichsten Unsinn abkaufen, der bei Anwendung des gesunden Menschenverstandes so überhaupt nicht sein kann.

Wir haben es gerade bei der operativen Korrektur der Penisverkrümmung oft mit der unglücklichen Kombination aus von sich selbst überschätzenden Ärzten, die nicht einmal Mindestmengen vorweisen können, und auf der anderen Seite mit Patienten, die der Person im weißen Kittel oder dem freundlichen Krankenkassenmitarbeiter alles glauben, zu tun.

Man verzeihe dem ärztlichen Autor dieser Zeilen, wenn ich ganz klar schreibe:

Es macht mich rasend (natürlich still und leise)!

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Patientenmeinungen

Wir sehen das Auflisten von Patientenmeinungen auf Homepages oder in Foren allgemein als sehr problematisch an, da es Ihnen als Patient nicht möglich ist, zu überprüfen, ob es sich um echte Meinungen von Patienten handelt oder nicht. Deshalb haben wir über viele Jahre hierzu nichts abgedruckt.

Seit 2010 haben sich aber die Anfragen von Lesern nach Patientenmeinungen stark erhöht, so dass wir nunmehr drei Ausschnitte aus Briefen von Patienten mit deren Zustimmung im Folgenden veröffentlichen:

„Seit ich denken kann hatte ich keinen geraden Penis, daher hatte ich schon immer Probleme beim sexuellen Verkehr was mich in meinen Beziehungen mitunter stark belastet hat. Nicht alle üblichen Stellungen waren möglich. Ein erfülltes Sexualleben war einfach nicht drin. Die von mir vor Ihnen gefragten Urologen konnten oder wollten mir nicht weiterhelfen. „Damit müsse ich nun mal leben“ habe ich so oft zu hören bekommen, zu oft. Auf meiner Internetrecherche bin ich dann auf Sie gestoßen und habe einen Termin zur Untersuchung vereinbart. Sie diagnostizierten meine angeborene Penisverkrümmung auf die über die Jahre der Belastung noch eine Induratio Penis Plastika dazukam. Ich habe mich dann wie Sie wissen am (gelöscht wegen Datenschutz) bei Ihnen operieren lassen und habe nun einen graden Penis. Dafür möchte ich Ihnen erneut herzlich danken.“

„Plötzlich und über Nacht war der Plaque da. Unglaublich wie schnell sich das entwickelt hat. Recht panisch hatte ich sofort einen Termin beim Urologen in Ulm gemacht. Ich hatte wahnsinnig Angst an Krebs erkrankt zu sein. Er diagnostizierte meine Induratio und verordnete mir Vitamin E und Potaba. Ein Jahr hatte ich das mit Unterbrechung durchgezogen, die Verkrümmung hatte sich davon aber nicht beeindrucken lassen. Mein Urologe schlug als letzte Möglichkeit eine Operation vor bei der der Penis zusammengerafft würde. Meiner Erinnerung nach war es die Nesbit Technik. Er sagte aber gleich der Penis würde dadurch kürzer werden. Für diese Ehrlichkeit bin ich ihm sehr dankbar, denn weil ich das nicht wollte recherchierte ich im Internet und fand Ihr Institut. Er war somit indirekt der Auslöser dass ich zu Ihnen kam. Ich war von Anfang an von Ihrer Operationstechnik begeistert, sie ist ja auch logisch. Heute bin ich sehr mit dem Ergebnis zufrieden, ich danke Ihnen sehr, Sie haben Wort gehalten und meinen Penis begradigt ohne dass er kürzer wurde.“

„Im Leben hatte ich vor meiner Erkrankung noch nie etwas von einer krankhaften Penisverkrümmung gehört, ich hätte sie eher für einen schlechten Scherz gehalten, bis ich selbst einen 90° Knick nach oben im Penis hatte. Mein Urologe deutete bereits bei der ersten Untersuchung an, dass ich ohne OP nicht auf Besserung hoffen darf, und meinte, dass ich mich direkt an UGRS wenden solle. Seines Wissens nach sei Ihre Technik die einzige ohne Penisverkürzung. Bei Ihnen im Gespräch erfuhr ich dann zusätzlich, dass die Rafftechniken nicht nur den Penis verkürzen sondern auch den Erkrankungsherd vollständig belassen. Es ist mir unverständlich warum Ärzte diese Techniken dann noch durchführen. Aber egal, ich habe mich ja von Dr. Konstantinos Konstantinidis operieren lassen und bin sehr zufrieden. Die OP ist nun schon über ein Jahr her und das Ergebnis passt einfach.“

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Kosten & Kostenerstattung

Bitte lesen Sie diesen Abschnitt KOMPLETT UND AUFMERKSAM durch. Dies dient IHREM Interesse.

Unsere Spezialisten sind europäische Superspezialisten, die besonders einzigartige, hochwertige und erfolgsversprechende Eingriffe durchführen. Dies mit einer exorbitanten Erfahrung.

Weder die Art der Superspezialisierung noch die Art der Eingriffe (zudem mit besonders hochwertigem Material, herausragendem Hygienestandard und Personalschlüssel) sind bislang Bestandteil der deutschen Gesundheitssysteme.

Unsere Leistungen MÜSSEN deshalb als Selbstzahlerleistungen (also als Kostenerstattungssystem) abgerechnet werden, es gibt keine andere rechtliche Möglichkeit.

„Selbstzahlerleistung“ heißt übrigens nicht, dass etwas teurer ist, sondern es heißt nur, dass die Abrechnung aufgrund gesetzlicher Vorschriften anderen Formalien folgen muss. Vereinfacht: wenn zum Beispiel Ärzte zur Durchführung einer Operation ein hochwertigeres Material verwenden und auf bestimmte Hygienevorschriften bestehen, welche so im Fallpauschalenkatalog für diese Erkrankung nicht definiert sind, fällt diese Operation automatisch formal aus dem Katalog und muss als Selbstzahlerleistung (man könnte auch sagen „individuelle Leistung“) formal abgerechnet werden.

Dies bedeutet automatisch, dass der Patient – im Gegensatz zur aus Ziffern und Buchstaben bestehenden Fallpauschale – den Komplettpreis einer Behandlung mitgeteilt bekommt. Auch der Privatpatient, der sonst lediglich einen Bruchteil seiner Rechnung sieht, nämlich nur die Chefarzt Rechnung. Und selbst diese ist ja gar nicht die vollständige Bezahlung des Chefarztes, sondern nur eine zusätzliche Abrechnung, die er zusätzlich zu seinem normalen Chefarztgehalt abrechnen darf.

Bei einer Selbstzahlerleistung werden die wahren Kosten einer Behandlung für Patienten erstmals sichtbar. Das bedeutet wie gesagt nicht, dass sie teurer sind. Das bedeutet lediglich, dass der Patient erstmalig sieht – auch der Privatpatient -, warum ein westliches Gesundheitssystem teuer ist.

Die Kosten einer operativen Behandlung im Selbstzahlermodus ergeben sich zum allergrößten Teil aus der Sicherheit und der dem Patienten zur Verfügung gestellten Qualität, in allen zu berücksichtigenden Facetten.

Der „Nachteil“ einer Selbstzahlerleistung ist, dass aus den oben genannten formalen Gründen auch die Kostenerstattung anderen Formalien folgen muss. Konkret: Der Patient (egal ob gesetzlich oder privat) muss den Betrag zunächst vollständig bezahlen, bevor er bei seiner Krankenversicherung einen Antrag auf Kostenerstattung stellen kann. Andersherum geht es leider nicht, denn das Wort „Erstattung“ definiert die dahinter stehende Formalie schon vom Wortsinn her: es kann erst dann Etwas erstattet werden wenn Etwas angefallen ist.

Warum diese Vorabzahlung ? Das hat folgende Gründe:

  1. Wir sind ein privates Centrum, sprich: der deutsche Staat springt NICHT als Bürge ein, wenn ein Patient seine Rechnung nicht zahlen kann oder seine Krankenkasse finanzielle Probleme hat (und erst Monate später zahlt).
  2. An privaten medizinischen Leistungen möchte der deutsche Staat hin und wieder mitverdienen und verlangt 19% Mehrwertsteuer. Und zwar sofort und völlig unabhängig davon, ob ein Patient schon bezahlt hat oder nicht. Wir können nun nicht 19% unserer Einnahmen permanent vorfinanzieren um sie direkt an den Staat abzuführen. So viel Geld haben wir nicht.
  3. Seit vielen Jahrzehnten ist die Vorauszahlung die übliche Zahlungsweise in vollprivaten medizinischen Centren. Eben aus Grund 1 und 2. Wir machen also nichts Spezielles, sondern halten uns an die Regeln.
    Da es in Deutschland so gut wie keine vollprivate operative Medizin gibt, sondern nur „Privatabteilungen“ (die aber zu gesetzlichen Krankenhäusern gehören), ist diese Vorauszahlung für Sie als Patient sicher etwas Ungewöhnliches. Aber sie ist dennoch üblich und folgt den gesetzlichen Regelungen.
  4. Und zum Schluss mal ehrlich: würde Ihnen der Mercedes-Händler am Ort eine neue S-Klasse ausliefern ohne von Ihnen einen Cent vorab erhalten zu haben ?! Eben !
    Ärzte sind auch nur Menschen und leben nicht von Luft und Liebe. Wir brauchen, wie alle anderen auch, Geld um uns Essen und Kleidung zu kaufen.

Wir sind allerdings fest der Meinung, dass es für unsere Patienten von viel grösserer Bedeutung ist, dass ihr Penis hochwertig und mit größtmöglicher Sicherheit operiert wird, als denn den einschränkenden Fallpauschalen-Katalog-Formalien zu folgen.

Wenn Sie die Kosten nicht tragen können, gibt es die Möglichkeit der Finanzierung (siehe unten)

Wir lassen Sie bei der Kostenerstattung natürlich nicht alleine! Wir wollen Ihnen nicht nur die optimale Therapie ihrer Erkrankung bieten, sondern auch dafür sorgen, dass Sie sich diese Behandlung auch leisten können.

Sowohl die gesetzlichen als auch die privaten (!) Kassen sind mit der Abwicklung derart hochqualitativer Behandlungen ungeübt. Es macht deshalb wenig Sinn, wenn Sie sich vorab bei ihrer Kasse erkundigen (ausser Privatpatienten, aber NUR mit einem speziellen Formular, welches Sie bei uns bekommen).
Ihre Kasse/Versicherung wird Ihnen sagen, dass Sie sich nicht von europäischen Spezialisten behandeln lassen dürfen. Das ist natürlich Unsinn.

Beispiele von gewonnenen Gerichtprozessen:

Az: 20 U 183/16 gegen die AXA Versicherung
Die AXA Versicherung verweigerte einem Patienten die Kostenerstattung ! Und weil die Argumente der Krankenkasse sehr glaubhaft und wie durch Gesetz festgelegt klangen, glaubte der Patient – wie leider viele Patienten – der Krankenversicherung und bezahlte den Eingriff aus eigener Tasche.
Wir halfen ihm mit unserer umfangreichen Sachkompetenz bei der Durchsetzung, schon aus eigenem Interesse, denn schliesslich lag der Fehler angeblich „natürlich“ voll bei uns.
Herausgekommen ist – selbstverständlich – eine vollständige Kostenerstattung nebst Erstattung der Anwalt- und Gerichtskosten, zu die das Oberlandesgericht Köln die AXA Versicherung mit Urteil verdonnert hat.

Az: 4334 O 72/16 gegen die Signal Iduna
Die Signal Iduna behauptete dreist, unser griechischer Chefarzt der Urologie hätte keine Erlaubnis als Arzt zu arbeiten und der Patient dürfte sich deshalb nicht behandeln lassen. Diese Behauptung war natürlich gelogen und die Signal Iduna wurde in einem gerichtlichen Eilverfahren verurteilt. Wenn sie diese Behauptung nochmal aufstellt, droht ein Ordnungsgeld bis zu EUR 250.000,- oder sogar Gefängnis bis zu 6 Monaten.

Az: 23 O 383/15 gegen die AXA Versicherung
Ein Privatpatient mit eingeschränktem Vertrag, der bei Behandlung in Deutschland fast Nichts erstattet bekommen hätte, lies sich von uns in Spanien operieren, um die Versicherung mit ihren eigenen Waffen zu schlagen. Die AXA Versicherung weigerte sich dann, ihm die Kosten in Spanien zu erstatten, er hätte sich dort angeblich nicht behandeln lassen dürfen. Das Gericht belehrte sie im Rahmen dieses Zivilverfahrens eines Besseren und die AXA musste dem Patienten die Operation erstatten.

Az: 5 O 578/17 gegen die DEBEKA Versicherung
Die DEBEKA Versicherung behauptete – das ist der übliche Versuch der Krankenkassen (siehe Urteil gegen die Signal Iduna oben) – ebenfalls dreist, unser Chefarzt der Urologie hätte keine Zulassung um in Deutschland zu arbeiten und der Patient dürfe sich deshalb nicht behandeln lassen. Die Formulierung dieser Behauptung gegenüber dem Patient war besonders dreist, da die Debeka es so aussehen ließ, als sei dies eine – quasi behördlich festgestellte – Tatsache. Diese Behauptung war natürlich gelogen und die DEBEKA wurde in einem gerichtlichen Eilverfahren verurteilt. Wenn sie diese Behauptung nochmal aufstellt, droht ein Ordnungsgeld bis zu EUR 250.000,- oder sogar Gefängnis bis zu 6 Monaten.

Gesamtkosten in unserem Zentrum in Deutschland

Im Preis inbegriffen sind (es kommen KEINE weiteren Kostenpunkte mehr hinzu!):

  • 100% Chefarztbehandlung
  • Ärztliche Chef-Assistenten
  • hochspezialisiertes Personal
  • spezialgereinigter Operationssaal
  • Material + Medikamente
  • Klinikleistungen
  • Leitender Anaesthesist
  • schonende ITN
  • Anaesthesiepfleger
  • Material + Medikamente
  • Klinikleistungen
  • Pflegepersonal in 2 Stufen
  • doppelte Personal-Besetzung
  • UGRS Spezial-Personal
  • Klinikleistungen
  • Material + Medikamente für die Anschlussbehandlung
  • Patientenschulung Nachsorge
  • sonst. Serviceleistungen

Gesamtkosten ca.: EUR 13.400,- bis ca. EUR 22.500,-; je nach Schwere des Falls

(Bar-Zahlung weiterhin möglich)

Gesamtkosten in unserem Zentrum in Palma de Mallorca, Spanien (deutschsprachig)

Im Preis inbegriffen sind (es kommen KEINE weiteren Kostenpunkte mehr hinzu!):

  • 100% Chefarztbehandlung
  • Ärztliche Chef-Assistenten
  • hochspezialisiertes Personal
  • spezialgereinigter Operationssaal
  • Material + Medikamente
  • Klinikleistungen
  • Leitender Anaesthesist
  • schonende ITN
  • Anaesthesiepfleger
  • Material + Medikamente
  • Klinikleistungen
  • Pflegepersonal in 2 Stufen
  • doppelte Personal-Besetzung
  • UGRS Spezial-Personal
  • Klinikleistungen
  • Material + Medikamente für die Anschlussbehandlung
  • Patientenschulung Nachsorge
  • sonst. Serviceleistungen

Gesamtkosten ca.: EUR 13.000,- bis ca. EUR 18.500,-; je nach Schwere des Falls.

Die Preisdifferenz im oberen Bereich kommt durch besondere System- und Kostenstrukturen in Spanien zustande. Die Qualität der medizinischen Leistung ist identisch. Unsere Sekretariatsmitarbeiter sind Ihnen gerne bei der Planung Ihrer Reise und Ihres Aufenthaltes kostenfrei behilflich.

Besonders für Privatpatienten ist eine Behandlung in unserem Zentrum in Spanien interessant, denn hier wird – es MUSS sogar aufgrund der europäischen Rechtslage – rund 90% der Kosten von der Krankenversicherung erstattet, AUCH DANN wenn diese bei Behandlung in Deutschland fast Nichts erstattet hätte! Unser Sekretariat informiert Sie gerne.

Finanzierung

Um Ihnen den finanziellen Aufwand dieser Zwischenfinanzierung so leicht wie möglich zu gestalten, hat der Leiter unseres Sekretariats, Herr Krieghoff, nach kostengünstigen Finanzierungen und einfachen Vergleichsmöglichkeiten gesucht. Er empfiehlt Ihnen nachfolgende Seite zum Thema Finanzierungen: http://www.smava.de

Klicken Sie auf den Link, dann werden Sie weitergeleitet. (Rechtlicher Hinweis: Wir sind für den Inhalt des Links und die dortigen Datenschutzbestimmungen nicht verantwortlich.)

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Weitere Informationen

Vorbereitung für eine Operation

Ca. 3 Wochen vor Ihrem Termin bekommen Sie Ihre Bestätigungsunterlagen per Post zugeschickt (in neutralem Umschlag).

  • Wenn Sie mit uns einen Termin zur Operation vereinbart haben, sollten Sie 14 Tage vor der Operation auf Rauchen und Alkohol verzichten. Dies ist keine allgemeine Floskel sondern hat einen für Ihr Ergebnis entscheidenden Sinn. Rauchen verschlechtert durch das Zusammenziehen der oberflächlichen Blutgefäße die Wundheilung erheblich, Alkohol beeinflusst den Stoffwechsel.
  • 10 Tage vor der Operation dürfen Sie kein Aspirin, ASS oder andere blutverdünnende Medikamente einnehmen. Diese Medikamente erhöhen die Gefahr von blauen Flecken (Hämatomen) und unangenehmer Schwellung.
  • Es erfolgt ein ausführliches Gespräch mit einem unserer Ärzte in dem genügend Zeit sein wird, alle Ihre Fragen zu beantworten. Lesen Sie aber bitte unbedingt vorbereitend unsere Operationsbeschreibung durch.
  • Am Tag der Operation dürfen Sie vorher nicht essen und nicht trinken (6 Stunden vorher), dies gilt auch bei Eingriffen in örtlicher Betäubung.
  • Anschließend werden Sie für die Operation vorbereitet und bekommen vorab bereits ein leichtes Beruhigungsmittel sowie ein Schmerzmittel.
  • Danach findet die Operation in entspannter Atmosphäre statt; keine Angst, Schmerzen werden Sie nicht verspüren und die Ihnen gegebenen Medikamente sind so ausgewählt, dass Sie sich nach der Operation schnell wieder fit fühlen und sich an nichts Negatives erinnern werden.
  • Normalerweise dürften Sie dann nach ca. 1-2 Stunden wieder nach Hause gehen (bei ambulanten Operationen). Da Sie aber aufgrund der Medikamente in den folgenden Stunden nicht Auto fahren dürfen und viele Patienten von weit her kommen, empfehlen wir im Hotel (kostengünstiger als in der Klinik) zu übernachten..
  • Bei ambulanten Operationen bringen Sie bitte unbedingt eine Begleitperson mit.

Behandlungsgarantie

Für Ihre Sicherheit und im Wissen um unsere herausragenden Arbeit und Qualität genießen alle Patienten ab dem 1.7.2008 den Schutz unserer Behandlungsgarantie.

Alle Behandlungen und Operationen, die im Anschluß an eine Erstoperation durch uns unplanmäßig erforderlich werden sollten, führen wir kostenfrei in unserem Hause durch. Dieser Schutz gilt bis zum Zeitraum von einem Jahr nach der letzten Operation durch uns.

(In Deutschland gilt dies mit Einschränkung: Da es in Deutschland gesetzlich verboten ist ärztliche Leistungen vollkommen kostenfrei durchzuführen, müssen wir hier den rechtlich noch möglichen Minimalstbetrag berechnen. Dieser entspricht in etwa den Selbstkosten für Material und Medikamente.)

Darüber hinaus genießen unsere Patienten generell folgende Vorteile:

  • Unsere Operationen werden ausschließlich durch einen langjährig erfahrenen, hochqualifizierten Facharzt durchgeführt, der vor seiner Ernennung/Auswahl eingehend geprüft wurde
  • Im Aufklärungsgespräch erfolgt eine ausführliche Beratung über die Möglichkeiten, Grenzen und Risiken
  • Die Behandlungen mit technisch modernster Ausstattung ist eine Selbstverständlichkeit
  • Das medizinische Personal im Operationssaal und in der Pflege ist hochqualifiziert
  • Moderne, schonende Anästhesieverfahren
  • Höchste Qualität der verwendeten Materialien und Medikamente

Alle Patienten, deren Erstoperation durch uns erfolgte, können sich kostenfrei in jedem unserer Center nachkontrollieren und beraten lassen. Dies gilt bis zum Zeitraum von einem Jahr nach der letzten Operation durch uns.

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Ablauf & Kontakt

Legen Sie Ihr Anliegen entspannt in die Hände unserer Sekretariatsmitarbeiter. Diese sind routiniert und geschult, werden Ihre optimale Betreuung veranlassen und alles Weitere koordinieren. Außer uns zu kontaktieren müssen Sie nichts weiter unternehmen.

Unsere Mitarbeiter vereinbaren gerne mit Ihnen einen Termin für ein persönliches Gespräch mit Untersuchung. Diese unverbindlichen Vorgespräche finden grundsätzlich immer mit dem für Ihr Anliegen zuständigen Spezialisten statt. Wir bieten Ihnen von Anfang an hochqualifizierte medizinische Beratung/Behandlung.

Ihr Patientenberater

Bild von Tolga Güner

Herr Tolga Güner nimmt gerne Ihre Anfrage entgegen:

Sie erreichen uns
Montag - Freitag
09:30 - 12:30 Uhr
13:30 - 17:00 Uhr

06151 606 10 31

tolga.guener@german-center-urology.com

Kontakt aufnehmen

Kontakt aufnehmen

Gerne können Sie uns Ihr Anliegen auch über unsere Anfrage-Formular mitteilen. Bitte beachten Sie aber, dass wir keine Beratung via eMail anbieten können. Bitte nutzen Sie diese Möglichkeit der Kontaktaufnahme nur für allgemeine Fragen oder um einen Rückruf zu vereinbaren. Danke.

Bitte haben Sie auch dafür Verständnis, dass wir aufgrund der Qualität unserer Arbeit sehr gefragt sind und dadurch längere Wartezeiten für Termine sich leider nicht vermeiden lassen.

Mit dem Absenden Ihrer Anfrage willigen Sie ein, dass wir Ihre Daten zum Zwecke der Bearbeitung Ihrer Anfrage speichern und verarbeiten. Rechtsgrundlage für die Speicherung ist § 26 Abs. 1 BSDG-neu und Art. 6 Abs. 1 f) DSGVO. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

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Kontakt aufnehmen
Tolga Güner

Leiter Sekretariat Urologie (Induratio Penis Plastica, Penisverkrümmung, Schwellkörperimplantate, Hypospadie)


06151 606 10 31

+49 6151 606 10 31


Montag - Freitag
09:30 - 12:30 Uhr
13:30 - 17:00 Uhr



Gerne auch die Patientenberater unter:

Hamburg: 01805 / 8477 84771
Berlin: 01805 / 8477 84771
München: 01805 / 8477 84771
Stuttgart: 01805 / 8477 84771
01805 / UGRS UGRS1


1) 14 Cent/Minute aus dem Festnetz, Mobilfunk bis 42 Cent/Minute

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